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Ein willkommener Sündenbock

"Dieser Händler scheint mir nur ein Sündenbock zu sein", sagte gemäss FTD ein Branchenkenner.
Die französische Tageszeitung "Libération" fragte in einem Kommentar: "Ein Schuldiger wurde gefunden, doch wer sind die Verantwortlichen?"
Viele Fachleute sind jedoch der Meinung, dass eine solche Summe nicht einer Einzelperson angelastet werden kann und stellen daher das Sicherheits- und Kontrollsystem in Frage, während Philippe Citerne, Vizechef der Société Générale, von einem "nicht zu erklärenden Akt der Böswilligkeit" redet.
Auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy trat auf den Plan. Er redete von einem "riesigen internen Betrug" beim zweitgrößten Geldhaus des Landes und betonte, dieser stelle die Zuverlässigkeit und solide Verfassung der Branche nicht in Frage.

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