Jérôme Kerviel - ein Opfer?
Der arme Kerviel wäre nie aufgeflogen, wenn die Börsen am vergangenen Montag nicht schlapp gemacht hätten, schreibt die Presse. Kerviels Sünden wurden am vergangenen Freitagabend von einem seiner Kollegen entdeckt, weil er die Risiko-Obergrenze "überschritten" hatte. Am Samstag wird er zum Investmentbanking-Chef der Société Géneralé zitiert und bis in die Nacht befragt. Als am Montag die Kurse weltweit gefallen sind und man über die Bücher ging, entdeckte man, dass Kerviel, der für solche Fälle durch Futures das Verlustrisiko der Bank begrenzen musste und dies bis Ende 2007 auch klaglos getan, ab Anfang 2008 auf steigende Kurse für Futures - und damit Milliarden in den Sand gesetzt hat.
Egal, welche Erklärungen man für Kerviels Spekulationen heranzieht, ich glaube immer noch nicht, dass er innerhalb von drei Woche mutterseelenallein 4,9 Mia Euro hat verpuffen lassen können...
Egal, welche Erklärungen man für Kerviels Spekulationen heranzieht, ich glaube immer noch nicht, dass er innerhalb von drei Woche mutterseelenallein 4,9 Mia Euro hat verpuffen lassen können...
anaximander - 25. Jan, 11:20

