Dienstag, 1. Juli 2008

CVP will keine Familienpartei mehr sein

Die CVP will modern werden vor allem in den Städten. Die traditionelle Familie gibt es in ihren Augen nicht mehr, dafür wird gepatchwork. Das einzig Gemeinsame der neuen Familienmodelle, sind die Kinder. Also will die städtische CVP die Interessen der Kinder vertreten. Doch statt diese nach ihren Anliegen zu fragen, haut die CVP in dieselbe Kerbe wie das Bundesamt für Gesundheit und fordert im Namen der Kinder mehr Bewegung. "Der Mangel an Bewegung ist das Hauptproblem der Stadtkinder". 8m2 Grünfläche, fordert die moderne CVP für 120m2 bebauter Fläche - damit die Kinder sich bewegen können. Sie können dann immerhin im Kreis herumlaufen. Das macht die CVP zur "Leaderin der Mitte". In den Städten, versteht sich.

Montag, 28. Januar 2008

Kerviel und die Folgen für die Société General

lesen Sie hier weiter

Interim macht

ab sofort wieder Pause. SideEffect ist zurück

Strom aus Regentropfen

Solarzellen liefern in Deutschland wegen des wechselhaften Wetters viel weniger Strom als sie eigentlich könnten. Doch französische Wissenschaftler wollen nun auch die Regentage für die Energiegewinnung nutzen. Wie sie in der Fachzeitschrift "Smart Materials and Structures" berichten, könnten fallende Regentropfen genug Strom erzeugen, um Sensoren ohne Batterien und Stromanschluss zu betreiben.
"Wir dachten an Regentropfen, weil diese eine der bisher nicht genutzten Energiequellen in der Natur bilden", sagt Jean-Jacques Chaillout vom Minatec-Innovationszentrum in Grenoble. Zusammen mit seinen Kollegen konstruierte der Physiker ein Regenkraftwerk aus etwa zehn Zentimeter langen piezoelektrischen Modulen. Fällt ein Regentropfen auf diese Bauteile, wird es in Schwingung versetzt und erzeugt durch diese Bewegung elektrischen Strom.
Erste Messungen mit einem Prototyp zeigten, dass Regentropfen in Abhängigkeit von ihrer Größe zwischen einem Nanojoule und 25 Mikrojoule elektrische Energie pro Tropfen erzeugen können. Diese Werte bestätigen theoretische Abschätzungen, die die Forscher vor dem Bau des Moduls vorgenommen haben.
Die Stromausbeute ist ausgesprochen gering und mit allen anderen Kraftwerkstypen nicht zu vergleichen. Dennoch sieht Chaillout einige Nischen, in denen diese kleinen Regenkraftwerke sinnvoll eingesetzt werden könnten. In erster Linie denkt er an Sensoren, die völlig autark die Luftqualität messen oder den Regenfall auf einer Windschutzscheibe eines Autos bestimmen sollen. Der gewonnene Strom soll dabei ausreichen, um die gewonnenen Daten über kurze Strecken schnurlos versenden zu können. Selbst in Kühltürmen könnten viele dieser Piezoelemente eingebaut werden, um Detektoren für die Kalkablagerungen an den Innenwänden mit Strom zu versorgen. Hier wäre der Betrieb unabhängig von der Witterung, da permanent Wasser kondensiert und als Tropfen herabfällt.
Allerdings stößt diese Idee auch auf Skepsis. Denn zum einen regnet es nicht immer und zum anderen wisse man nicht, ob die Lebensdauer der kleinen Regenkraftwerke für einen zuverlässigen Betrieb von ganzen Sensornetzwerken ausreiche.
Autor: Jan Oliver Löfken / Smart Materials and Structures, New Scientist

Rätselhaft hohe Rückfallquoten bei Diebstahl

ap und sda melden: Jeder fünfte Dieb in der Schweiz werde rückfällig. Rund halb so groß sei die Rückfallquote bei Drogenhandel und beim Fahren in angetrunkenem Zustand - und Sexualdelinquenten würden nur in Einzelfällen rückfällig. Die Meldungen hat das Bundesamt für Statistik herausgegeben. Und dieses Bundesamt versucht - zugegeben etwas hilflos - uns zu erklären, warum Diebe öfter rückfällig werden als Sexualstraftäter. Dass es argumentiert, das Angebot von Waren wäre eine Verlockung für Diebe, mag noch angehen, aber dass "Diebe durch Umverteilung geheilt" werden sollen, schlägt dann doch dem Fass den Boden aus. - Ganz zu schweigen von der Politik, die schon wieder nach neuen Gesetzen schreit...

Wirtschaft sorgt sich nach Linksruck in Hessen

Wie wir bereits angedeutet haben, macht sich die Wirtschaft Sorgen nach dem Linksruck in Hessen - und die SPD, die Grünen und die LiNKE täten gut daran, zuzuhören. Arbeitsplätze können jederzeit verlagert werden, wie das Beispiel Bochum zeigt."Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, sagte dem "Handelsblatt": "Der Linksruck in Deutschland setzt sich fort." Er betrachte die aktuelle Entwicklung "mit allergrößter Sorge". Die Linkspartei habe überraschend hohe Zustimmung erreicht, die CDU in Hessen viel stärker verloren als erwartet. "Die Politik muss aufhören, nur über soziale Gerechtigkeit und Umverteilung zu reden", sagte Thumann. Sie müsse stattdessen dafür sorgen, dass die Wirtschaft Arbeitsplätze schaffen könne: "Das ist sozial."

Kerviel, ein Opfer der Medien und der Bank?

Die Société Générale hält in einer fünf Seiten langen Mitteilung fest, sie wäre Opfer eines Betrugs geworden. Sollte sich dies nachweisen lassen, wären die Verantwortlichen der Bank fein raus.
Die Anwälte Kerviels halten dagegen, es liege noch nicht einmal ein Fehlverhalten ihres Mandaten vor, ganz zu schweigen von Betrug. Elisabeth Meyer und Christian Charrière-Bournazel erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, der Société-Générale-Chef Daniel Bouton beschuldige ihren Mandanten zu Unrecht, und habe ihn so "den Hunden zum Fraß vorgeworfen". Sie verurteilen auch die "mediale Lynchjustiz". Die Medien hätten fälschlicherweise behauptet, Kerviel wäre auf der Flucht gewesen und hätten unter diesem Vorwand Fotos von ihm veröffentlicht, obwohl er zu keiner Zeit flüchtig gewesen sei.
Letzte Woche, nachdem die Entwicklung an den Börsen auf einen Crash deuteten, so die Anwälte Kerviels, habe die Société Générale hektische Verkäufe getätigt und deshalb die Verluste von fast fünf Milliarden Euro mit provoziert. Der Société Générale werfen sie zudem vor, mit der Aufdeckung des Skandals die Öffentlichkeit von viel höheren Verlusten der vergangenen Monate ablenken zu wollen, beispielsweise aus der US-Immobilienkrise.
AFP

Sonntag, 27. Januar 2008

Rückt Hessen nach links?

Die SPD feiert, die CDU hofft, die FDP strahlt, die Grünen und die LiNKE bangen. Wie die Wahl auch ausgehen wird, Koch hat einen Denkzettel erhalten: Er hat die Wirtschaft vernachlässigt, die Bildung und die Sorgen der Arbeitnehmer um ihre Arbeitsplätze unterschätzt. Letzteres hat absurderweise dazu geführt, dass die Wähler der SPD den Vorzug gegeben haben. - Warum absurd? - Ganz einfach, eine Ypsilanti an der Spitze des Bundeslandes Hessen wird die Investoren vertreiben und wo die Investoren ausbleiben, fehlt es an Arbeitsplätzen.
Wie die Wahlen tatsächlich ausgegangen sind, werden wir wohl erst morgen erfahren, obwohl die NZZ ihr Urteil bereits um 21.12 Uhr gefällt hat.

"Angst. Antisemitismus in Polen"

Fear_Jan-T Dass die Buchbesprechung ausgerechnet heute publiziert wird, kommt nicht von Ungefähr. Heute ist Holocaust-Gedenktag. Mit seinem Buch deckt Jan T. Gross einen der grössten Skandale Polens nach dem Krieg auf. In Polen wurden nach Kriegsende 1500 Juden getötet. "Der Täter erzählt ungerührt, als habe er ein Stück Vieh zerlegt. »Ich habe einen Juden drei Mal mit dem Stein auf die Brust, das rechte Bein und den Kopf getroffen, dann ging ich weg. Ich möchte betonen, dass das Blut von dem Juden auf meine Kleidung spritzte. Als ich mir die Hose gesäubert hatte, sah ich, dass sie einen anderen Juden an den Beinen und Händen rausschleppten wie ein Kalb. (...) Sie schlugen den Juden erst mit Stöcken, dann mit Eisenrohren. Am Anfang rührte sich der Jude etwas und schrie, aber sie schlugen ihn auf den Mund, und er hörte auf zu schreien. Der erste Jude, den ich getötet habe, schrie bei mir nicht.« An diesem Tag starben 36 Juden in der südöstlichen polnischen Stadt Kielce. Das Grauen ereignete sich in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, man schrieb den 4. Juli 1946. Die Juden wurden nicht von Deutschen gelyncht. Sie starben durch die Hand von Polen.
Die Passage stammt aus Polens neuem Beststeller, dem Buch »Angst« (»Angst. Antisemitismus in Polen nach dem Krieg. Geschichte eines moralischen Niedergangs«, Krakau 2008) des polnischen Historikers und Soziologen Jan Tomasz Gross, der seit den sechziger Jahren in den USA lebt und dort in Princeton Geschichte doziert. Die ersten 25000 Exemplare waren binnen einer Woche verkauft. Und die Reaktionen auf das Buch stehen dem Verkaufserfolg in nichts nach. Als »Polen- und Judenhasser« hat man den 61-Jährigen bezeichnet, als Nestbeschmutzer diffamiert. Denn mit den Anschuldigungen, die Gross gegen die Polen erhebt, trifft er ihren empfindlichsten Punkt: Er rüttelt an dem über Jahrhunderte gepflegten Opfermythos, er zerstört das Bild von den Polen als edlen Widerstandskämpfern. Und er nimmt die polnische Gesellschaft kollektiv in die Verantwortung für das, was mit den polnischen Juden nach dem 8. Mai 1945 geschah. Die antisemitischen Exzesse seien keine Erscheinung am Rande der polnischen Gesellschaft gewesen, behauptet Gross. Sie fanden offen statt."

[ mehr ]

Jérôme Kerviel, der Zauberlehrling

In den Medien kursieren skurrile Vermutungen zu den Ereignissen in der Société Générale. Am glaubhaftesten ist noch dieser"Jérôme Kerviel glaubte an steigende Aktienmärkte. Kein Händler kann aber einfach Aktien kaufen und warten, dass es nach oben geht. Schon gar nicht Aktien im Wert von 48 Mrd. €, welche am Montag zur Begrenzung des Schadens auf den Markt gelangten. Deshalb spekulierte Kerviel mit Optionen, die es ermöglichen, mit einem Bruchteil des Kapitaleinsatzes gleichermassen an Kursgewinnen zu partizipieren.
Kerviel verkaufte dazu Put-Optionen, das heisst, er ging die Verpflichtung gegenüber Käufern ein, Aktien zu einem abgemachten Preis und zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen, egal, wie tief die Börse fällt. Als Entschädigung für sein Risiko erhält Kerviel eine Prämie. Steigt die Börse, verfällt die Option ungenutzt und die kassierte Prämie ist Kerviels Gewinn. Das ging 2007 über weite Strecken gut. Kerviel agierte wie eine Versicherungsgesellschaft: Er verkaufte Brandschutz-Versicherungen und erhielt für sein eingegangenes Risiko eine Prämie. Auch Versicherungen verdienen schliesslich Geld, weil es selten brennt."

[ weiter ]

Die Immigranten-Versicherung

Sollte es eine wirtschaftliche Flaute geben, warnt die SVP, wird die Zahl der arbeitslosen Ausländer stark ansteigen, und verlangt vom Bundesrat zum ersten, die Zuwanderung zu beschränken, sobald die Arbeitslosenquote der Ausländer die 5-Prozent-Schwelle übersteigt und zum zweiten, eine "Immigranten"-Versicherung zu schaffen.
Was auf den ersten Blick etwas seltsam anmutet, entpuppt sich auf den zweiten als eine durchaus berechtigte Forderung, vor allem, wenn man sich mit den von der "Bertelsmann-Stiftung für eine Zukunftsfähige Gesellschaft" publizierten (Download .pdf) Zahlen auseinandersetzt.

Interview zur Rationierung in der Medizin

in der Medizin ein. Es ist typisch Zeltner - das ist Couchepins Mann im Bundesamt für Gesundheit mit den papierenen Vogelgrippe-Masken, die nachweislich Null Nutzen bringen - dass er zu beschwichtigen und die Resultate der Berner Studie abzuwerten versucht. Im Interview tut er so, als kämen Rationierungen nur in Pflegeheimen vor. Dass dem nicht so ist, beweist die Berner Studie.
Herr Zeltner, eine Studie der Uni Bern beweist: Über 80-jährige Herzinfarktpatienten werden schlechter behandelt als Junge. Es findet eine versteckte Rationierung statt.Thomas Zeltner: Unsere eigenen Studien zeigen, dass es auch hierzulande tatsächlich implizite Rationierungen gibt. Es erstaunt nicht, dass diese gerade in Pflegesituationen von chronisch und psychisch Kranken zu finden sind. Dazu muss man aber auch sagen: Diese impliziten Rationierungen sind im internationalen Quervergleich selten. Wir verfügen in der Schweiz, abgesehen von vereinzelter Überversorgung, über einen sehr guten Standard. Bei der Pflege gibt es jedoch in einigen Domänen eine Unterversorgung, mutmasslich auch aufgrund von Sparmassnahmen. Tritt dies ein, sind die Kantone gefordert, sie zu untersuchen. Diese impliziten Rationierungen kommen vor und müssen angegangen werden.

Die Studie der Berner Forscher zeigt aber auch auf, dass die Rationierungsmassnahmen letztlich zu Mehrkosten führen.Zeltner: In der Transplantationsmedizin stellte sich dieselbe Frage: Ist Alter ein Kriterium, um keine Transplantationen mehr durchzuführen? Diese Frage wurde auch im Parlament diskutiert – und die Antwort ist klipp und klar: Das Alter ist in der Schweiz kein Ausschlusskriterium. Entscheidend sind die medizinische Dringlichkeit, der medizinische Nutzen, die Wartezeit und die Chancengleichheit. Kommt es im Fall von Herzpatienten zu impliziten Diskriminierungen von älteren Patienten, müssen wir dies korrigieren.

Es ist typisch für den Direktor des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit, dass er die Frage nach den Mehrkosten, die durch Rationierung entstehen, nicht beantwortet.
Interview von Othmar von Matt und David Sieber

Rationierung in der Schweizer Medizin

Vorsicht ist geboten. Sollten Sie als Schweizer je in die Lage kommen, einen Herzschrittmacher zu benötigen, lassen Sie sich diesen besser im arbeitsfähigen Alter einbauen, als abzuwarten, bis er unumgänglich ist. Denn in der Schweiz herrscht, was Medizin anbelangt, bereits Rationierung.

Samstag, 26. Januar 2008

Wow, so viele Anti-WEF-Knack-Ärsche

WEF_Gegner_aersche

Man gibt sich Blössen - gegen das WEF

...und hier ein aufschlussreiches Interview

"Wir greifen jetzt die Autobranche an", sagt Leipold von Greenpeace - und droht mit Krawall.

3:0 für die Hamas

Mit dem Palästinenser-Exodus aus Gaza steht es 3:0 für die Hamas: Israel ist ratlos, Ägypten blamiert, und eine Gang, die sich vor einem halben Jahr mit Waffengewalt an die Macht geputscht hat, lehrt die Welt das Grausen.
Er hat nach meiner Ansicht Recht, doch es ist fraglich, ob die Welt das Grausen lernt.

Die endlosen Wiederholungen in der Sonntagspresse

Noch eine Sonntagszeitung, diesmal als Gratiszusatzblatt für die Zentralschweizer "Neue Luzerner Zeitung".
Da die Redakteure sieben Tage Zeit haben, mit Google Recherchen zu betreiben, aber immer und immer wieder an SpOn hängen bleiben, dürfen sich die Leser am Sonntag auf eine gedruckte SpOn-Siebentage-Zusammenfassung freuen.
Ist das nicht schön?
Quelle

Grundzüge einer Theorie der Gewalt

Der Philologe Jan Philipp Reemtsma, hat im Hamburger Institut für Sozialforschung eine achtteilige Vortragsreihe über Gewalt und Moderne eröffnet. Von Gewalt verstehen wir heute nichts mehr, erklärt er. Das gilt besonders für die "autotelische" Gewalt, die keinen Grund, sondern nur ein Ziel hat: "Ja, der Einsatz der beiden Atombomben war schrecklich, vielleicht auch moralisch nicht zu rechtfertigen, aber er war eine kriegerische Maßnahme, vielleicht auch ein furchtbares technisches Experiment - und das ist ja auch gar nicht falsch. Aber es ist nicht die ganze Wahrheit. Die versteht man erst, wenn man die unheimliche Fröhlichkeit von Truman und seines Kriegsministers Stimson ganz ernst nimmt, ihr Entzücken darüber, Menschen zu sein, die über ein derartiges Zerstörungspotential gebieten." Der Vortrag ist hier online abrufbar.
Mehr über die Vortragsreihe

Jérôme Kerviel und das Brodeln in der Gerüchteküche

Die Pariser Händlerkreise haben sich in brodelnde Gerüchteküchen verwandelt. Alles dreht sich um Kerviel und die Futures, die er gekauft haben soll. Er soll sich vor allem auf die deutsch-schweizerische Börse Eurex und deren steigende Kurse verlassen haben. Insbesondere der DAX soll es ihm angetan haben. Deshalb geht man davon aus, dass Kerviel Anfang des Jahres bei einem Dax-Stand von etwa 8000 Punkten in Dax Futures eingestiegen war. Weil er auf steigende Kurse setzte, lautete die Formel: Für jeden Punkt, den der Dax an einem bestimmten Datum über 8000 läge, würde die Börse dem Konto der Société Générale am Ende des Tages 25 Euro pro Future gutschreiben.
Für jeden Punkt darunter, würde die Börse das Konto der Société Générale mit 25 Euro/Punkt belasten. Da sich der DAX nach unten entwickelte, verlor Kerviel, respektive seine Bank.
Bis zum 18. Januar verlor der DAX rund 600 Punkte. Auf diese Weise, so wird gesagt, verlor die Bank durch Kerviel 2 Milliarden Euro. Der restliche Verlust wird auf dieselbe Weise zustande gekommen sein, an einer anderen Börse über einen anderen Finanzdienstleister.
Heute soll die Polizei die Türen von Kerviels Haus aufgebrochen, das Haus minutiös durchsucht und Dokumente beschlagnahmt haben.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, forderte, die internen Kontrollen der Banken müssten verschärft werden. Aus diesem und anderen "Betrugsfällen in großem Stil" müsse die "Lehre gezogen werden", dass eine Verschärfung der internen Kontrollen eine "absolute Notwendigkeit" sei.
Das klingt nach Ratlosigkeit....
AFP

Beobachter beobachten Obama

Der Wahlkampf in den USA beherrscht, nebst Banken und Börsen, die Medien. Schmutzkampagnen bleiben nicht aus. Obama wird unterstellt, er sei Islamist und Mitglied einer radikalen Vereinigung in Indonesien.

Freitag, 25. Januar 2008

Ferrero-Waldners Fettnapf

Benita Ferrero-Waldner weiß bestens, wie Israel umgehen muss, mit einer so netten Hamas, die gern Schießen, Morden und Raketenabfeuern spielt: sachte über den Kopf streichen und in 68erManier flüstern: Weiter so, meine Lieben, nur weiter so, es ist alles gut, wir halten den Kopf für euch gerne hin.

[ mehr ]

Am Samstag Anti-WEF-Demo in Bern

Los, los, geht alle hin und demonstriert gegen das WEF, gegen die Globalisierung, gegen das Klima, gegen - ja, wirklich: Hauptsache ihr seid gegen wen auch immer. Ach ja, und friedlich müsst ihr sein, wenn ihr morgen um 14.00 Uhr vom Unteren Waisenhausplatz durch die Innenstadt zum Rathausplatz und wieder zurück marschiert.
Quelle

Jens Jessen, die Opfer und die Täter

aus der Sicht Götz Wiedenroths
karikatur_wuestenroth

Ein willkommener Sündenbock

"Dieser Händler scheint mir nur ein Sündenbock zu sein", sagte gemäss FTD ein Branchenkenner.
Die französische Tageszeitung "Libération" fragte in einem Kommentar: "Ein Schuldiger wurde gefunden, doch wer sind die Verantwortlichen?"
Viele Fachleute sind jedoch der Meinung, dass eine solche Summe nicht einer Einzelperson angelastet werden kann und stellen daher das Sicherheits- und Kontrollsystem in Frage, während Philippe Citerne, Vizechef der Société Générale, von einem "nicht zu erklärenden Akt der Böswilligkeit" redet.
Auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy trat auf den Plan. Er redete von einem "riesigen internen Betrug" beim zweitgrößten Geldhaus des Landes und betonte, dieser stelle die Zuverlässigkeit und solide Verfassung der Branche nicht in Frage.

Hatte Huntington doch Recht?

Gewiss, schreibt Fouad Ajami in der New York Times.
"...Rather than Westernizing their societies, Islamic lands had developed a powerful consensus in favor of Islamizing modernity. There was no “universal civilization,” Huntington had observed; this was only the pretense of what he called “Davos culture,” consisting of a thin layer of technocrats and academics and businessmen who gather annually at that watering hole of the global elite in Switzerland...."

Phrasendrescher Al Gore und Bono am WEF

Sie nutzten ihren Auftritt, Al Gore und Bono, sie droschen die immer gleichen Phrasen in einer Lautstärke, die den Zuhöhrern das Zuhören verleidete.
Gore erklärte am Weltwirtschaftsforum zum Thema Klimawandel und Armut, es bleibe nur noch wenig Zeit, und es brauche weltweit koordinierte Anstrengungen, um die Welt vor der «grössten Katastrophe, die die menschliche Zivilisation je erfahren hat», zu bewahren. Bono, seit Jahren im Kampf gegen Hunger und extreme Armut engagiert, redete gestern vor allem den großen Industriestaaten ins Gewissen, die ihr vor bald drei Jahren selbst deklariertes Ziel, sich in Afrika stärker zu engagieren, verfehlt hätten: «Das ist ein Skandal!»
Konkretes folgte diesen "Appellen" nicht. Weder Bono noch Al Gore verließen den Boden der Rhetorik: Das zeigte sich besonders drastisch, als Al Gore die Einführung einer globalen Abgabe auf Treibhausgase verlangte und meinte, damit ließen sich alle mit dem Klimawandel verbundenen Probleme auf einen Schlag lösen, wenn denn nur für die Entwicklungsländer ein Ausgleichsfonds geschaffen werde. Selbst die Armut lasse sich damit besiegen, so Gore.
Das Publikum wähnte sich im falschen Film. Gore, der als US-Vizepräsident 1997 das Kyoto-Protokoll mitgestaltet hatte, wollte davon schließlich schon im Präsidentschaftswahlkampf 1999 nichts mehr wissen. Und heute verlangt er nun Dinge, die auf der globalen Agenda nicht einmal mittelfristig themafähig sind.

Jérôme Kerviel - ein Opfer?

Der arme Kerviel wäre nie aufgeflogen, wenn die Börsen am vergangenen Montag nicht schlapp gemacht hätten, schreibt die Presse. Kerviels Sünden wurden am vergangenen Freitagabend von einem seiner Kollegen entdeckt, weil er die Risiko-Obergrenze "überschritten" hatte. Am Samstag wird er zum Investmentbanking-Chef der Société Géneralé zitiert und bis in die Nacht befragt. Als am Montag die Kurse weltweit gefallen sind und man über die Bücher ging, entdeckte man, dass Kerviel, der für solche Fälle durch Futures das Verlustrisiko der Bank begrenzen musste und dies bis Ende 2007 auch klaglos getan, ab Anfang 2008 auf steigende Kurse für Futures - und damit Milliarden in den Sand gesetzt hat.
Egal, welche Erklärungen man für Kerviels Spekulationen heranzieht, ich glaube immer noch nicht, dass er innerhalb von drei Woche mutterseelenallein 4,9 Mia Euro hat verpuffen lassen können...

Tod im Namen des Türkentums

Günther Seufert, noch ganz geschockt von den rechtsextremen Mordbuben, die Orhan Pamuk und andere, ihnen nicht genehme Menschen haben töten wollen, stellt die Frage nach der Identität der Türkei: "Ist die Türkei der Kassationsgerichtshof, der erst vor zwei Tagen entschieden hat, dass jeder Türke, der sich in seiner Ehre verletzt fühlt, den Nobelpreisträger Pamuk auf Schadenersatz verklagen kann? Oder ist die Türkei das Kulturministerium, welches gestern bekanntgab, den Auftritt als Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit Orhan Pamuk eröffnen zu wollen? Stehen ehemalige Generäle, die für politische Morde verantwortlich sein sollen und junge Menschen auf die Hinrichtung von Verrätern einschwören, für das Land oder der Istanbuler Staatsanwalt, der die Operation gegen die Bande leitet?"

Ein Einzeltäter bei der Société Générale?

Ich wage zu bezweifeln, dass Jérôme Kerviel im Alleingang 4,9 Milliarden Euro verzockt hat. Kervil hat nur 5.000 Euro monatlich verdient, das bedeutet, dass er unter Kontrolle seiner Vorgesetzten stand und über wenig Kompetenzen verfügte. Zwar wird jetzt ins Feld geführt, er wäre ein Computergenie gewesen, habe über intime Kontrollmechanismen der Bank Bescheid gewusst - und diese ausgehebelt.
Er soll seit dem Jahr 2000 bei der Bank gearbeitet, im Jahr 2005 zum Delta One Team gewechselt und während der ganzen Jahre nicht ein Mal Boni beantragt haben. Jetzt soll er Amok gelaufen sein - unter den wachsamen Augen seiner Vorgesetzten. Da stellt sich einem ein großes Fragezeichen in den Weg.
Ob die 4,9 Milliarden Euro - eine Summe, die sich vorzustellen, schwierig bis unmöglich ist - allein auf Kerviels Konto gehen? Oder ob man da einfach alles, was während der letzten Jahre von wem auch immer veruntreut worden ist, addiert hat? Zweifel über Zweifel...

Donnerstag, 24. Januar 2008

Wo ist Jérôme Kerviel?

Kervil ist der Mann, dem es angeblich gelungen sein soll, im Alleingang und innert kürzester Zeit, 4,9 Milliarden Euro zu verspielen. Er hat auf Futures gesetzt - und auf steigende Kurse dafür. Trotzdem halte ich es für unmöglich, dass Kervil die Société Générale im Alleingang über den Tisch gezogen hat.
Zur Zeit kursieren Gerüchte, wonach Kervil am Beinah-Crash der europäischen Börsen Schuld sein soll. Auch da melde ich Zweifel an.
Kervil ist ein Betrüger, doch in der BloggerSzene geniesst er bereits hohes Ansehen. Es wurde, so die Gerüchteküche, auch schon eine "Jérôme Kerviel Annerkennungs-Gesellschaft" ins Leben gerufen. Von wem? - Von Facebook Usern natürlich, wem sonst sollte es sonst einfallen.

Prodi ist ausgefallen

Weil es so schön passt. Auch vor einem Jahr war Italien aktuell...
Der italienische Ministerpräsident hat die Vertrauensabstimmung im Senat mit 161 zu 156 Stimmen verloren. Nun steht er nach knapp zwei Jahren im Amt vor dem Rücktritt.
CNN

Mittwoch, 24. Januar 2007

Legalisierung der Polygamie in Italien?

Der Gründer der Union der moslemischen Gemeinschaften in Italien (UCOII), Mohammed Baha el-Din Ghrewati, sorgt mit seiner Forderung nach einer Legalisierung der Polygamie für Aufsehen. In einem Interview meinte der aus Syrien stammende Arzt, dass die Polygamie auch in Italien die Probleme "tausender, vielleicht sogar von Millionen Menschen" lösen würde.
Die Polygamie, so Ghrewati, sei ein Schutz für viele Frauen. "Wenn ein verheirateter Mann eine Frau haben will und mit ihr ins Bett geht, muss er sie behalten. Der Mann geht zu einem Notar und teilt sein Vermögen unter den Frauen auf". Der Verein, den er vertritt, ist wegen seiner fundamentalistischen Positionen in Italien bekannt.
Das Interview sorgte unter gemäßigten Islam-Organisationen in Italien für Proteste. "Die Polygamie ist keineswegs ein religiöses oder soziales Bedürfnis der in Italien lebenden Moslems", hieß es in einem Schreiben des in Italien aktiven islamischen Rates.
Die Bischöfe hatten sich vor wenigen Tagen gegen jede rechtliche Duldung der Vielehe - etwa bei Muslimen - gewandt. Die damit verbundenen Probleme dürften weder im Namen der Religionsfreiheit gerechtfertigt noch aus einem „falsch verstandenen Multikulturalismus“ heraus kleingeredet werden, sagte der Sekretär der Bischofskonferenz, Bischof Giuseppe Betori. Er äußerte sich mit anderen Religionsvertretern bei einer Anhörung der verfassungsrechtlichen Kommission des Parlaments. Italien bereitet derzeit eine Neufassung seiner Religionsgesetze vor. Die aktuell gültigen Paragrafen sind seit 1929 und 1930 in Kraft.
Polygamie widerspreche radikal "dem Modell von Ehe und Familie in unserer kulturellen Tradition" und stelle eine Verletzung der Würde der Frau dar, sagte Betori. Für weitere religiöse Eheschließungen bereits verheirateter Personen dürfe es keine „faktische Anerkennung“ durch den Staat geben.
Südtirol Online

WeblogMatrix das Blog-Vergleichsportal

Das Berliner IT-Unternehmen CosmoCode GmbH hat das Informationsportal WeblogMatrix eröffnet. Interessierte können hier die Features verschiedener Weblog-, bzw. Blog-Produkte vergleichen.
Das Thema Bloggen hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Immer neue Produkte werden entwickelt, um die Bedürfnisse der Blogger zu befriedigen. Durch die weite Verbreitung des Bloggens wird Blogsoftware heute in den verschiedensten Umgebungen eingesetzt, von persönlichen Tagebüchern, über Firmenblogs bis hin zu Podcasts und Videoblogs. Jedes Einsatzgebiet hat seine ganz eigenen Probleme und Ansprüche, die von der eingesetzten Software berücksichtigt werden müssen.
WeblogMatrix ist das Vierte einer Reihe von Software-Vergleichsportalen – nach den populären Seiten WikiMatrix [2], ForumMatrix [3] und PodcatcherMatrix [4]. Die größte der Seiten, WikiMatrix, wurde vor 14 Monaten gestartet und ermöglicht heute den Vergleich von über 75 Produkten.

Wie gut, wie edel und hilfreich

iran_atomanlageEs scheint sich eine unheilige Allianz zu bilden - sofern der Bericht des "Daily Telegraph" nicht einfach aus der Luft gegriffen ist. Nordkorea unterstützt den Iran bei seinem Atomprogramm. Es dürfte jetzt nicht mehr lange dauern, bis die iranischen Absichten in die Realität umgesetzt werden - wie gesagt: immer unter der Voraussetzung, dass die Angaben im Artikel nicht...
Der namentlich nicht genannte europäische Experte sagte der Zeitung, Nordkorea habe ein Team iranischer Atomwissenschaftler eingeladen, die Erkenntnisse aus dem nordkoreanischen Nukleartest zu prüfen, um Teheran so bei den Vorbereitungen für einen eigenen Test zu helfen. Dieser könne möglicherweise noch bis zum Ende dieses Jahres stattfinden.
Die Zusammenarbeit zwischen Iran und Nordkorea habe eine Ausweitung erfahren, berichtet "Daily Telegraph". Hochrangige europäische Militärvertreter seien tief besorgt, dass die nordkoreanische Unterstützung die Entwicklung einer iranischen Atomwaffe beschleunigen könnte. Die Iraner fühlten sich in ihren Bestrebungen dadurch ermutigt, dass die Sanktionen gegen Nordkorea wegen seines Atomtests angesichts der weltweiten Empörung eher harmlos ausgefallen seien.
Quelle: SpOn

Norman Mailers Buch über Hitler

Uwe Schmitt hat unter dem Titel "Der junge Adi onaniert" erste Reaktionen auf Norman Mailers neues Buch "The castle in the Forest" gesammelt, das sich dem kleinen Hitler als "gewissermaßen hochverdichtete Herrenrassenschande", verschrieben hat: "Die amerikanischen Kritiker sind uneins, ob "The Castle in the Forest" beweist, dass Mailer, Ende des Monats 84 Jahre alt, nicht mehr alle Klicker beisammen hat. Oder ob er nach 35 Büchern immer noch der Provokateur erster Güte ist: 'Es scheint mit, dass es zwei exzeptionelle Geburten in der Menschheitsgeschichte gegeben hat: Jesus Christus und Adolf Hitler. Hitler ist die Antwort des Teufels auf Jesus Christus.' Mailer liebt solche grandiosen Sprüche, schon weil es 'Ehefrauen in die Weißglut treibt'."

Hrant Dink - Revolution von oben

Aus Anlass der Ermordung des armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink bringt die taz einen Artikel von Dink, der in dem Sammelband "Modell Türkei? Ein Land im Spannungsfeld zwischen Religion, Militär und Demokratie" erschienen ist. Darin untersucht Dink, von welchen Kräften - inneren oder äußeren - der Antrieb für Veränderungen in der Türkei ausgeht, und ob ein EU-Beitritt der Türkei im Kampf gegen den religiösen Fundamentalismus helfen kann. "In der Türkei beruhen Veränderungen stets auf dem Willen des 'Schattenstaates', dem Bündnis aus Militär und nationalem Kapital. Veränderungen liefen immer von oben nach unten ab. Die Gesellschaft trug in den Wandlungsprozessen nicht zu den Veränderungen bei, sondern hatte diese zu akzeptieren. Am besten drückt dies ein Satz aus dem Mund des Bürgermeisters von Ankara, Nevzat Tandogan, aus: 'Was habt ihr schon zu melden. Wenn dieses Land den Kommunismus braucht, dann werden wir ihn auch einführen.'"

anaximanders SideEffects im Provisorium

Eine überfüllte Mailbox, die Meinung, der Blog wäre bis Februar 2007 bezahlt, eine Coop-Kreditkarte, die von der Zahlstelle nicht akzeptiert wurde, ein sturer WebLog-Anbieter, der sich alles andere als kulant zeigt, eine Buchhaltungsabteilung, die viel, sehr viel Zeit braucht, einen Beleg zu überprüfen und eine via eBanking erfolgte Überweisung vom 18. Januar 2007 abzuchecken - das alles hat dazu geführt, dass SideEffects in dieses Provisorium hat ziehen müssen.
Es kann noch Wochen dauern, bis die twoday-Buchhaltung den Zahlungseingang gefunden hat...

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

CVP will keine Familienpartei...
Die CVP will modern werden vor allem in den Städten....
anaximander - 1. Jul, 20:38
Kerviel und die Folgen...
lesen Sie hier weiter
anaximander - 28. Jan, 17:43
Interim macht
ab sofort wieder Pause. SideEffect ist zurück
anaximander - 28. Jan, 14:26
Strom aus Regentropfen
Solarzellen liefern in Deutschland wegen des wechselhaften...
anaximander - 28. Jan, 13:56
Rätselhaft hohe...
ap und sda melden: Jeder fünfte Dieb in der Schweiz...
anaximander - 28. Jan, 13:21

Web Counter-Modul


Suche

 

Status

Online seit 529 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 1. Jul, 20:38

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

Archiv

Juli 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 

Bank und Börsen
Bloggen
Books
Deutschland
Entertainment
Gewalt
Globalisierung
History
Islam
Israel
Italien
Klima
Medien
Medizin
Naher Osten
Religion
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren